MiniZ Clubserie

MiniZ… sind eigentlich ferngesteuerte Fahrzeuge vom Hersteller Kyosho. Die robusten und aufwendig lackierten Karossen dieser RC-Fahrzeuge gibt es aber auch einzeln zu kaufen! Somit kann man sich mit wenig Aufwand ein sehr hübsches und schnelles Slotcar basteln!
Daher erfreuen sich die MiniZ im Slotracing einer relativ großen Beliebtheit. Wir fahren auf der Holzbahn abwechselnd „Kurzheck“ (Klasse 1 = Radstand bis 98mm) und „Langheck“ (Klasse 2 = Radstand 102mm). Ergebnisse aus den Vorjahren findest Du im Serien-Archiv!

Aktuelles Reglement (Download am Seitenende!)

 

K1 = GT-Fahrzeuge mit max. 98mm Radstand (11,0 V)

MiniZ K1: Ford GT

K2 = Fahrzeuge mit 102mm Radstand (11,0 V)

MiniZ K2: Mazda 787B No. 18 ’91

 

Karosserien

Erlaubt sind nur Hartplastik-MiniZ-Karosserien der Hersteller Kyosho sowie GL-Racing (nur K1 & LMP) im Originalzustand mit allen Anbauteilen. Unlackierte Bausätze (White Kits) dürfen nur verwendet werden, wenn sie zeitgemäß lackiert und mit Decals versehen worden sind.

Lackierungen sind immer mit Farb- und Klarlack auszuführen (auch bei weiß!)

Die Fahrzeuge müssen mindestens 2 Startnummern haben.

Zum Einbau der Fahrwerke dürfen die originalen Aufnahmepunkte für RC-Fahrwerke (seitlich & vorne) entfernt werden. Das weitere Ausschleifen der Karosserien (Gewichtsreduzierung) ist nicht erlaubt. Bei den Karosserien Mercedes C9 und Nissan R390 darf eine Öffnung gefräst werden, um alle Zahnradgrößen einbauen zu können; es muss eine Hutze nachgebildet werden. Generell nicht zugelassen sind Nascars.

Neu erscheinende Modelle können bei offensichtlichen Abweichungen zu bisherigen Modellen von der Rennleitung ausgeschlossen werden.

Heckspoiler

Wenn die Karosserien werksseitig Heckspoiler haben, müssen diese verwendet werden. Die Aufnahmepunkte dieser Heckspoiler dürfen verändert werden (z. B. flexible Befestigungspunkte aus Moosgummi).

Karosserien, die werksseitig keinen Heckspoiler haben, dürfen entsprechend nachgerüstet werden (Material ist frei).

Klassen

Die Rennen werden in zwei Klassen gefahren; dafür gilt folgende Aufteilung der Karosserien:

Klasse 1 (K1): Hierzu zählen alle Karosserien mit einem Radstand bis zu 98 mm (GT Fahrzeuge)

Klasse 2 (K2): Hierzu zählen alle Karosserien mit einem Radstand von 102 mm (z. B. Mazda 787B, Mercedes C9, Porsche 962, Nissan R 390) mit Ausnahme des McLaren 760

Klasse LMP : Hierzu zählen die Karossen der LMP Prototypen vom Hersteller GL-Racing

Die Klassen K2 und LMP werden in einem gemeinsamen Rennen , aber getrennter Wertung gefahren („LeMans-Style“).

Stromspannung für alle Klassen beträgt 11,0 Volt

Fahrwerk (Chassis)

Es sind nur Serienfahrwerke und entsprechende Zubehörteile zugelassen. Serienfahrwerke sind Fahrwerke aller einschlägigen Hersteller, welche als benannte Variante erhältlich sind (oder waren). Bezugsquellen sind nachzuweisen.
Nur komplett über individuellen Konfigurator erstellbare Fahrwerke sind nicht zugelassen.
Eigene bauliche Veränderungen (Bohren/Fräsen etc) an den Fahrwerken sind nicht erlaubt. Im Zweifel proaktive Ansprache der Rennleitung vor Einsatz

Die Bodenfreiheit des Fahrwerks inkl. Karosserie muss vor, im und nach dem Rennen mindestens 1,0 mm betragen. Fahrwerke mit Heckfederung sind nicht erlaubt!

Das Anbringen von zusätzlichem Gewichten (rechts / links) ist erlaubt. Diese Gewichte müssen geklebt sein und dürfen nicht tiefer liegen, als die Bodenplatte!

K2 Chassis mit seitlich verklebten Gewichten!

Motor

Es werden Ausgabemotoren des Typs SRP25 inkl. Einheitsmotorritzel (12 Zähne) und Steckersystem (Reichelt) von der Rennleitung ausgegeben. Motorkühler sind zulässig. Der Ausgabemotor darf einmal vor Wagenabnahme getauscht werden, mit dem zweiten Motor ist dann zu fahren

Getriebe, Schleifer, Leitkiel

Das Getriebe ist in Material und Übersetzungen frei. Differenziale sind verboten. Motorkabel, Schleifer sowie der Leitkiel sind freigestellt.

Regler

Es sind nur Regler zulässig, die die Spannung von der Stromquelle bis zur Bahn nicht erhöhen.

Das bedeutet, dass auch elektronische Regler/Diodenregler mit evtl. einstellbarer Bremse und einstellbarem Widerstand zulässig sind (z.B. Werksregler, Jet, Parma, ACD).

Reifen

Vorne: Moos- oder Vollgummi, Mindestauflagefläche 5mm.

Hinten: Moosgummi, Maximalbreite 13mm.

Das Härten der Vorderräder ist erlaubt.

Felgen, Achsen, Lager

Felgen müssen aus Aluminium sein. Es müssen zum Fahrzeugtyp passende Felgenein- bzw. Aufsätze verwendet werden; ersatzweise sind Lochfelgen zulässig.

Achsen müssen aus Stahl sein; Hohlachsen sind nicht erlaubt.

Die Lager sind freigestellt.

Die Spurbreiten ergeben sich jeweils aus der Breite der verwendeten Karosserie (Karosseriebreite = Maximalbreite).

Gewicht

Die kompletten Fahrzeuge müssen (vor und nach dem Rennen!) folgende Mindestgewichte erfüllen (Gesamtgewicht)

Klasse 1: Für alle Fahrzeuge gilt ein Mindestgewicht von 175 g

Klasse 2: um hier die unterschiedlichen Fahrzeugtypen anzugleichen, gelten in Klasse 2 fahrzeugbezogene Mindestgewichte:

Mazda 787 :  175 g

Sauber C9, Nissan R390:  170 g

Porsche 962, Toyota GT One: 165 g

  Porsche darf Diffusor & Schrauben entfernen, Toyota darf Schrauben entfernen.

Klasse LMP: 175 g

  Davon müssen mind. je Seite 2,5g oben in die Schwellerkästen geklebt werden.

 

Wie immer gilt: Was nicht ausdrücklich erlaubt wurde, ist VERBOTEN !!

Wertung

Es werden in der Saison 10 Wertungsläufe mit 2 Streichergebnissen gefahren.

Die Streicher können beliebig genommen werden.

6 Rennen K1 (GT)

4 Rennen K2/LMP ( „LeMans-Style“)

Vor jedem Rennen erfolgt eine Wagenabnahme durch die Rennleitung.

Regelung für K2/LMP: Jeder Fahrer entscheidet zur Wagenabnahme, ob er K2 oder LMP fährt.

Es erfolgt kein Qualifying, sondern Startaufstellung nach Zufallsgenerator. Gefahren wird in einer Gruppe mit 2 Läufen je 5 Min./Spur am Rennabend.

Rennleitung

Thomas R. E-Mail Tel. 0152-34288623

Sönke E-Mail

Reglement-Download

MiniZ-Reglement-2026.pdf (26 Downloads )