Scaleauto Clubserie

Aus Spanien kommen die sehr beliebten Slotcars von Scaleauto. Die 1:24 Autos mit den komplett lackierten und detailreichen Karosserien, sowie dem Metall Chassis, werden sowohl in der Clubserie wie auch im Nord Cup gefahren. Im Club fahren wir weitestgehend(!) nach dem DGTSM Reglement Version 1.3!

Ergebnisse aus den Vorjahren findest Du im Serien-Archiv!

Reglement Scaleauto Clubserie Schieren

Seit 2019 wird im Renncenter Schieren eine Clubserie angelehnt an das aktuelle Scaleeauto Reglement für den Nordcup/SH-Cup gefahren.

Die Clubserie besteht aus 6 Rennterminen mit einem Streichergebnis (5 Wertungsläufe) Gefahren wird auf Carrera!

Scaleauto-Reglement-2024 (61 Downloads )

Grundsätzliches

Dieses Reglement wurde weitestgehend vom Nord Reglement der Version 2022 abgeleitet. Es wurde für die Verwendung des Scaleauto Nord Cup sowie des Scaleauto Team Cup Nord sowie bei Clubinternen Rennserien eingesetzt.

Es werden alle original Scaleauto GT2 / GT3 Fahrzeuge im Maßstab 1:24 zugelassen die zurzeit im Handel sind oder waren. Fahrzeug Neuerscheinungen werden nach einer Prüfung der Reglementverantwortlichen in Zusammenarbeit / Abstimmung geprüft und in der Fahrzeugliste aufgenommen und eingepflegt.

Karosserie

Erlaubt sind nur GT-Fahrzeuge des Herstellers Scaleauto aus Hartplastik im Maßstab 1:24. Der Karosserietyp ist unter den GT2 und GT3 Fahrzeugen frei wählbar. Sogenannte White Kits (unlackierte Karosserien) müssen mit Basislack und Klarlack versehen werden.

Alle Teile und Anbauteile die mit den Autos mitgeliefert werden müssen in der dafür vorgesehenen Position verbaut werden. (Ausnahme Bremsscheibeneinsätze).

Das Fahrzeug sollte originalgetreu lackiert sein, muss aber einer zeitgemäßen Lackierung entsprechen.

Das Einbauen von Lexan Scheiben ist bei allen Fahrzeugen gestattet. Das Ersetzen von anderweitigen Teilen durch Lexan (z.B. Interieur) ist nicht gestattet.

Ausnahme der Jaguar, hier ist ein Lexan Interieur gestattet, es muss der original Überrollbügel verbaut sein.

Der Lichteinbau ist freigestellt.

Lexan, Carbon oder sonstige nicht originale Front‐ / Heckspoiler sind nur zugelassen, wenn sie dem Gewicht des originalen Spoilers entsprechen oder schwerer sind. Heckspoiler oder Spiegel dürfen an den originalen Befestigungspunkten flexibel angebracht werden.

Das kürzen‐ bzw. abschleifen der Haltezapfen, um den Body tiefer einzubauen, ist nicht erlaubt!! Im Bereich des Leitkiels darf zur Verbesserung der Freigängigkeit desselben, der Bodyhalter bei allen Fahrzeugen weggeschliffen werden.

Die Karosserie muss ansonsten dem Originalzustand entsprechen. Reparaturverklebungen sind auf ein Minimum zu beschränken.

Es ist in Verantwortung des Rennfahrers dafür Sorge zu tragen, dass die erworbenen Scaleauto© Modelle fehlerfrei, komplett und ohne Fehlteile sind.

Inlet / Fahrerfigur

Es muss der original mitgelieferte plastische (3‐D) Fahrereinsatz inkl. Fahrerfigur und aller Bausatzteile verwendet werden.

Ein „Supern“ durch zusätzliche Bauteile (z. B. Renngurte, Kabel etc.) ist grundsätzlich gestattet.

Basis / Fahrwerk

Es ist nicht gestattet die Modelle oder die White‐Kits zu modifizieren, außer mit auf dem freien Markt erhältlichen Teilen die nachfolgend beschrieben sind:

  • Muttern, Schrauben, Scheiben und Federringen
  • Leitkiel und Leitkielmutter
  • Schleifer, Schleiferclips und Kabel
  • Achsen
  • Achslager
  • Ballast Gewichte
  • Felgeneinsätze
  • Achszahnrad
  • Motorritzel und Motorhalter

Das Fahrwerk muss dem Original mitgelieferten Scaleauto Chassis, welches sowohl einzeln wie auch im Komplettfahrzeug erworben werden kann, entsprechen.

Empfohlen wird das neue (2017) frontgefederte Fahrwerk. Bei diesem Chassis kann die Frontfederung festgesetzt, d.h. außer Funktion gesetzt werden.

Plastik, Messing Chassis und „Wide“ Chassis sind nicht erlaubt!

Das MSC / Scaleauto Herstellerlogo an der Chassis Unterseite muss eindeutig lesbar sein. Die Karosserie muss alle Fahrwerksteile abdecken, ebenso dürfen Räder, Leitkiel oder sonstige Bauteile nicht über die Karosserie hervorstehen.

Ein bearbeiten des Serienchassis durch Erleichterungsbohrungen, Fräsen usw. ist nicht erlaubt.

Die Spurbreite vorne: max. 80 mm (Jaguar 82 mm)

Die Spurbreite hinten: max. 83 mm

Die Bodenfreiheit muss vor, während und nach dem Rennen min. 1,0 mm betragen. Gemessen wird am tiefsten Punkt des Chassis oder der Karosserie, und gilt am gesamten Fahrzeug.

Magnete sind nicht zugelassen. Bei Chassis der neuen Generation muss der Magnet ausgebaut werden.

Es ist nur ein Leitkiel zulässig. Der Leitkiel besteht aus Kunststoff. Am / im Leitkielschwert dürfen keine anderen Materialien angebracht werden. Nur das Original Leitkielmaterial darf mit dem Slot in Berührung kommen. Keine Kugeln etc. dürfen eingearbeitet werden!

Der Leitkielhalter darf „hoch gesetzt“ / nach oben gesetzt werden. Das Unterlegen der Achsböcke ist gestattet.

H‐Trägerhülsen dürfen gegen kürzere oder längere ausgetauscht werden Es dürfen T‐Hülsen verwendet werden, da momentan in den neuen Fahrzeugen werkseitig T‐Hülsen verbaut werden. Es sind auch T‐Hülsen anderer Hersteller erlaubt.

Der H‐Träger muss den originalen entsprechen, es dürfen nur welche aus Stahl, Edelstahl oder

Aluminium verbaut werden. Max. Dicke des H‐Trägers 1,5 mm. Ein GFK H-Träger ist nur im neuen Chassis (2017) erlaubt. Hier darf es nur der original Träger sein.

Achsen / Getriebe

Die Übersetzung ist mit 12/43, 12/44 oder 12/45 begrenzt. Das Getriebe ist in Material und Hersteller freigestellt.

Es sind vorne und hinten nur 3 mm Vollstahlachsen erlaubt! Keine Carbon‐, Titan‐, Hohl‐ oder gebohrte/erleichterte Achsen. Kugellager für 3 mm Achsen sind erlaubt.

Einzelradaufhängungen und Achsen bei denen sich das eine Rad unabhängig vom anderen Rad drehen lässt sind nicht zulässig.

Motor

Es ist nur der Ausgabemotor „SRP-Speed 25 Longcan“ mit Herstellerstempel erlaubt. Es sind keine Motorkühler erlaubt. Die Anschlusskabel mit Reichelt-Buchse (PS 25/2G WS) sind verlötet.

Reifen + Felgen

hinten

Es sind Moos- und Japangummi Reifen auf org. Scaleauto Lochfelgen 20/21 mm innen/aussen und einem maximalem Außendurchmesser von 27,5mm und einer Breite von 13,0 mm vorgeschrieben.
Der Durchmesser der Reifen beträgt min. Reifen Ø 25,5 mm. Das Anschleifen der Reifen und Rundschleifen der Reifenkanten bei eigenen Reifen ist gestattet.

vorne

Als Vorderreifen sind harte Moosgummi Reifen vorgeschrieben. Empfohlen werden die Scaleauto© SC2715P oder SC2709P. Der Mindestaußendurchmesser beträgt 25,5 mm, die Mindestbreite 7,5 mm. Die Mindestauflagefläche muss 6 mm betragen! Ein konisch schleifen der Vorderräder ist nicht erlaubt.

Vorderreifen dürfen mit Sekundenkleber oder ähnlichem gehärtet und/oder poliert werden. Das Behandeln der Reifen mit jeglicher Flüssigkeit / Chemie / Haftmittel ist ausdrücklich verboten.

Alle Felgen müssen mit 3 D Felgeneinsätze aus Metall, Resine oder sonstigem Kunststoff ausgestattet sein, Papiereinsätze sind nicht zulässig.

Gewicht

Das Gesamtgewicht des rennfertigen Fahrzeugs beträgt min. 205 Gramm und gilt über die gesamte Renndauer.

Das Mindestdeckelgewicht inkl. Karohalter und Inlett beträgt min. 65 Gramm!

Ausnahmen: 60 g für den Jaguar, 75 g für Viper und Corvette

Um das Deckelgewicht (z.B. beim Porsche 997) zu erreichen, muss das Gewicht oberhalb 15 mm von Unterkante Body / Deckel befestigt werden. Gewichte in der Karosserie zur Trimmung dürfen nur oberhalb dieser vorgeschriebenen Position frei verteilt werden.

Die Position von Trimmgewichten auf der Chassis Grundplatte ist freigestellt.

Gewichte dürfen nicht an der Chassis Unterseite vorstehen (bündig Bodenplatte). Ein festschrauben durch zusätzliche Bohrungen am Chassis ist nicht erlaubt.

Achtung: bei Verwendung des Jaguars und oder des neuen Chassis ist das Mindestgewicht von 205 Gramm immer einzuhalten.

Zusätzliche Bemerkungen und Regelungen

Die Metallbody Befestigungen können anstatt der Kunststoff Bodybefestigungen aus den ersten Produktionsserien (aus 2010) verwendet werden.

Bahnspannung

Die Bahnspannung auf der Carrerabahn ist mit 12,5 Volt festgelegt, kann aber vom Veranstalter/Bahnbetreiber auch individuell angepasst werden.

Regler

Es sind nur Regler zulässig welche die Spannung von der Stromquelle bis zur Bahn nicht erhöhen. Das bedeutet, dass auch elektronische Regler / Diodenregler mit evtl. einstellbarer Bremse und einstellbarem Widerstand zulässig sind.

Reparaturen

Wenn das Auto eines Rennteilnehmers einen Defekt erleidet darf er weiterfahren, solange er die anderen Teilnehmer am Rennablauf nicht hindert, oder die Bahn nicht beschädigt, ansonsten ist das Auto am gekennzeichneten Boxenstopp zu entfernen.

Es sei denn das Fahrzeug ist nicht mehr fahrbereit und bleibt auf der Strecke liegen. Reparaturen müssen bei der Rennleitung angemeldet werden. Reparaturen und Wartungsarbeiten dürfen nur während des Rennens durchgeführt werden, nicht bei Spurwechsel oder ggf. in den Pausen. Abgeflogene Spoiler müssen spätesten zum nächsten Spurwechsel wieder angebracht werden oder entsprechend am Fahrzeug fixiert (Klebeband) werden.

Parc Ferme

Autos werden nach der Abnahme vor jedem Rennen im Parc Ferme abgestellt und verbleiben dort bis das Parc Ferme von der Rennleitung aufgehoben wird. Die Fahrzeuge dürfen nur von der Rennleitung aus dem Parc Ferme entnommen werden.

Stichproben können auch während des Rennens jederzeit ohne Ankündigung gemacht werden.

Wird am jeweiligen Renntag die Parc Ferme Regelung verletzt sowie die Benutzung von Chemie an den Reifen oder Motoren festgestellt, erfolgt die sofortige Disqualifikation, und Streichung der an diesem Tag bereits erzielten Ergebnisse.

Sonstiges

Bei eventuellen Unklarheiten oder über die Zulässigkeit eines Modells oder Chassis wendet Euch bitte an die Organisatoren der Rennserie / Regionsverantwortlichen. Die Entscheidung über die Zulassung eines Fahrzeuges liegt am Veranstaltungstag bei der Rennleitung.

Wie immer gilt: Was nicht ausdrücklich erlaubt wurde, ist VERBOTEN!!

Die Entscheidung des Rennleiters ist definitiv.

REV Januar 2024